Seminar "Medienkompetenz"

Webquest zur Sitzung vom 09.11.2010

 

 

    Die Mission

Huber
 
    Als medienpädagogischer Experte arbeiten Sie an einer pädagogisch und didaktisch ambitionierten und aufgeschlossenen Schule. Ihr Schulleiter hat Sie für einen Arbeitskreis des ISB vorgeschlagen.


    Der Arbeitskreis hat folgenden Auftrag: Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus möchte sich in Zukunft stärker mit dem Thema „Medien“ profilieren.


    Er bittet das ISB deshalb, eine Klärung darüber herbeizuführen, ob in Zukunft in der bayerischen Bildungspolitik, in den Lehrplänen und in den KMS entweder der Begriff „Medienkompetenz“ oder aber der Begriff „Medienbildung“ Verwendung finden soll.
   

    Dazu soll das ISB eine aus 3 Experten bestehende Arbeitsgruppe berufen, die dem Staatssekretär im Rahmen einer Fachtagung am Kultusministerium ihre Ergebnisse als Expertengutachten präsentieren soll.

Sie sind als Mitglied dieser Arbeitsgruppen berufen worden.


 

    Die Aufgabenstellung

Assignment

 

    Setzen Sie sich mit den Gründen auseinander, die für oder gegen die Verwendung des Begriffes „Medienkompetenz“ bzw. „Medienbildung“ als Ziel der Bildungsbemühungen im Medienbereich sprechen.


    Erarbeiten Sie einen begründeten Vorschlag für den Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, welcher Begriff in Zukunft in allen offiziellen Verlautbarungen des Kultusministeriums benutzt werden soll.


    Erarbeiten Sie eine kurze, prägnante Power-Point-Präsentation, mit der Sie Ihren Vortrag unterstützen.
Präsentieren Sie Ihr Gutachten in ca. 5 Minuten und sprechen Sie Ihre begründete Empfehlung aus.



 

    Der Prozess

Process

 

Der Staatssekretär im Kultusministerium hat dem ISB den Auftrag sehr kurzfristig erteilt. Auch die Suche nach geeigneten Experten im Medienbereich hat das ISB vor eine große Herausforderung gestellt, da es noch viel zu wenige Lehrkräfte mit entsprechenden Qualifikationen im Bereich Medienpädagogik gibt.

Sie haben deshalb nur eine Arbeitsgruppensitzung, um den Auftrag des ISB / KM zu erfüllen. Am Ende des Workshops sollen Sie Ihre Arbeitsergebnisse in einem 5-minütigen Vortrag präsentieren und dabei die wichtigsten Argumente für oder gegen einen der beiden Begriffe anführen.

    Um die Anfertigung der Präsentationen zu erleichtern, steht Ihnen eine Power-Point-Vorlage zur Verfügung, in die Sie lediglich die Inhalte einarbeiten können, ohne sich um Design etc. kümmern zu müssen.


    Achten Sie darauf, dass es aufgrund der Kürze der Bearbeitungszeit wahrscheinlich nur wenig praktikabel ist, nicht arbeitsteilig vorzugehen. Splitten Sie also ggf. die Aufgaben auf und weisen Sie Rollen zu.



 

    Einige Quellen

Resources

 

Sie können die folgenden Quellen im Internet für die Arbeit in der Gruppe nutzen. Ziehen Sie bei Bedarf weitere Quellen zurate, die Sie selbst recherchieren.



1. Allgemeine Quellen mit Überblickscharakter


    Blog-Beitrag von Benjamin Jörissen zur Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft)


    Tagung zum Thema der PH Zürich (mit downloadbaren Positionspapieren)


    Ein weiterer Blogbeitrag zur Herbsttagung der DGfE von Mandy Schiefner, offenkundig einer Doktorandin in diesem Bereich in Zürich

 

2. Die Diskussion in der Zeitschrift merz


Die Beiträge der Debatte:

    Kurzer Überblick über die Debatte


    Beitrag von Bernd Schorb


    Antwort von Dieter Spanhel auf den Beitrag von Bernd Schorb


    Der Beitrag von Gerhard Tulodziecki


    Das Forum zur Debatte auf der Homepage der Zeitschrift merz


 

    Evaluation der Arbeitsergebnisse

Evaluation

Am Ende wird eine Abstimmung in der Gruppe darüber erfolgen, welche der beiden Lösungen als Leitlinie und Sprachregelung für das Kultusministerium und damit die bayerische Bildungspolitik gelten wird.

 


 

    Evaluation der Methode

Erfolgt zu Beginn der nächsten Sitzung im Gespräch.

 

 

 

florian@schultz-pernice.de